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CED

Tabuthema Darmbeschwerden

Von Janssen-Cilag GmbH · 2018

Über Darmbeschwerden spricht keiner gerne. Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erst recht nicht: Sie ertragen ihre Schmerzen häufig still, verbergen Unpässlichkeiten und schränken sich damit zusätzlich ein. Ein offener Umgang kann Betroffenen und ihrem Umfeld jedoch helfen, die Erkrankung zu verstehen und den Alltag mit ihr zu meistern.

CED: Ein offener Umgang kann Betroffenen und ihrem Umfeld helfen, den Alltag zu meistern. (© Janssen-Cilag GmbH/iStock)

„Darmerkrankungen sollten heute kein Tabuthema mehr sein“, sagt Dr. Holger Bartz, Direktor Medizinischer Fachbereich Immunologie und Infektiologie, Janssen Deutschland. Viele Patienten erkranken in jungen Jahren an CED. 20 Prozent aller Morbus Crohn-Patienten und 50 Prozent der schwer betroffenen Patienten sind jünger als 20 Jahre.  „Sie legen gerade den Grundstein für ihre Existenz, sind in der Schule oder einer Ausbildung. Die Erkrankung schränkt sie dabei massiv ein. Wichtig ist es, dass Betroffene darüber sprechen und sich informieren: So fällt es ihnen und ihrem Umfeld leichter, die Erkrankung zu verstehen und mit ihr umzugehen.“

CED: Frühe Diagnose verhindert Schäden

Bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa handelt es sich um eine Entzündung im Verdauungstrakt, die die Betroffenen lebenslang begleitet. Die Patienten können unter krampfartigen Schmerzen, mehrmals täglichen Durchfällen sowie Appetit- und Gewichtsverlust leiden. Die Beschwerden treten oft schubförmig auf: Zeiten mit und ohne Symptome wechseln sich ab. 

„Eine frühe Diagnose und eine gute Behandlung sind wichtig, damit Komplikationen verhindert werden können“, so Bartz. Die CED wird jedoch häufig erst spät erkannt: Entweder geht der Betroffene aus Scham verspätet zum Arzt oder die Symptome sind nicht eindeutig. Zur Diagnose schaut der Arzt neben der körperlichen Untersuchung auf die Entzündungswerte in Blut und Stuhl. Bei Verdacht auf CED ist zudem eine Darmspiegelung nötig. 

Mit Medikamenten lassen sich die Entzündung gut eindämmen und die beschwerdefreien Phasen verlängern. Je nach Verlauf gibt es verschiedene Optionen: Sogenannte Steroide setzt der Arzt meist bei Schüben ein. Bei schweren und chronischen Beschwerden können Medikamente wie Immunsuppressiva und Biologika zum Einsatz kommen. 

Unterstützung im „BeWegbereiter“

„Untersuchungen zeigen, dass sich CED-Patienten mehr Informationen wünschen, um den Alltag mit ihrer Erkrankung meistern zu können. Dabei fragen sie sich auch, wie sie sich in Schub- und Ruhephasen richtig ernähren können“, erklärt Bartz. Diese Antworten finden Betroffene zum Beispiel im BeWegbereiter von Janssen. Im Selbstlern-Online-Programm erhalten Nutzer kostenlos ausgewogene und verträgliche Rezepte sowie einfache Bewegungsübungen. Haben Betroffene individuelle Fragen, können sie sich über ein E-Mail-Formular an eine Ernährungsberaterin wenden

Kontakt

Janssen-Cilag GmbH
Johnson & Johnson-Platz 1
41470 Neuss
E-Mail: jancil@its.jnj.com
Web: www.bewegbereiter.de

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